Interviews

Hier könnte schon bald Dein Interview stehen: Möchtest Du Deine Geschichte gerne auf Dein Tod und ich erzählen? Alle wichtigen Informationen dazu findest Du hier.

„Alleine zurück zu bleiben ist das Schlimmste für mich. Meinen Lieblingsmensch und meinen Rückhalt zu verlieren.“

Nina (44) erzählt in ihrem Interview vom leidvollen Tod ihres Mannes, was für ein wunderbarer Mensch er war und wie sie jetzt mit dem Alleinsein umgeht. „Ich merke, dass ich dabei bin, mein eigenes Leben/die Zukunft neu zu planen.“ Da sind Pläne von früher, die ihr weiter wichtig sind, aber auch neue oder ganz alte Pläne, die sie nun ganz alleine für sich verwirklicht. … weiterlesen


„Am schlimmsten war und ist, dass mein Sohn Lars, nur weil sein kranker Vater nicht mehr leben wollte, auch nicht mehr leben darf.“
Das Interview mit Denise (52) über den Tod ihres dreijährigen Sohnes ist sehr bewegend und hinterlässt den Leser sprachlos. Und dann berühren ihre Worte auf ganz besondere Art: In all der Sinnlosigkeit findet Denise doch auch Dankbarkeit. „Für jeden Tag mit Lars. Nie habe ich es bereut, dass ich diese drei Jahre mit ihm erleben durfte trotz des schrecklichen Endes.“ … weiterlesen


„Es war der erste Mann, der mir das gegeben hat was ich mir wünschte. Liebe, Zuneigung und Geborgenheit.“

Nadine hat im Alter von 38 Jahren ihren Partner an Krebs verloren. Aus ihrem Interview spricht die Sprachlosigkeit nach einem solchen Verlust. So schreibt sie in kurzen Worten und Sätzen, was eigentlich nicht beschreibbar ist. .. weiterlesen


„Das einzige was uns davon abhalten kann diese Liebe zu spüren ist unser Widerstand dagegen.“
Elke (52) erzählt in ihrem berührenden Interview davon, wie sie nach dem plötzlichen Tod ihrer geliebten Tochter wieder zurück ins Leben fand und wie ihr die Liebe zu ihrer Tochter dabei geholfen hat. „(..) ich liebe sie einfach weiter – sie hat selbst bestimmt, dass ihr irdisches Leben zu Ende sein soll. Wer bin ich, dass ich sie dafür verurteile oder weniger liebe?“ .. weiterlesen


„Ich bin noch mehr ICH geworden, so wie ich wirklich bin.“

Jasmin (32) erzählt von ihrer Trauer um eine ihrer engsten Freundinnen. Sandra starb ganz plötzlich und unerwartet an einem geplatzten Aneurysma im Nacken. Im Interview erzählt sie, wie ihre Liebe zu Tieren, ihre Familie und Freunde ihr dabei halfen, mit dem Verlust umzugehen. Auch Sandra ist weiterhin an ihrer Seite. „Das Band der Liebe und auch der Freundschaft reißt niemals.“ … weiterlesen


„Ich freue mich für meinen Mann, dass er jetzt diesen tiefen Frieden und diese Seligkeit fühlen darf.“

Mit der Diagnose Magenkrebs mit Lebermetastasen kam die Prognose, dass ihr Mann keine drei Monate weiter leben würde. Claudia (48) sieht die knapp zwei Jahre, die er danach noch hatte, heute als wunderbare, geschenkte Lebenszeit. In ihrem Interview erzählt sie, wie sie ihn aus diesem Leben gehen ließ und zugleich tief in ihrem Herzen weiter bewahrt. „Ich bin ihm näher als je zuvor.“ … weiterlesen


„Loslassen heißt Annehmen und die Zeit heilt keine Wunden, sie lehrt uns nur mit dem Geschehnis umzugehen.“

Als ihr Mann vor drei Jahren nach kurzer Krankheit starb, wollte auch Michaela (43) nicht mehr weiterleben. Irgendwann verstand sie: „Mein Leben konnte ich nicht mehr zurückhaben und es musste alles ANDERS werden.“ Heute lebt sie ihr Leben, macht keine halben Sachen mehr und legt mehr Wert auf Sinn als auf materielle Dinge. … weiterlesen


„Die Trauer kann eine Chance sein, ein Lehrmeister über sich selbst und das Leben.“

Tina (43) war 37 Jahre alt als ihre liebevolle Mama nach langer Krankheit und schwerer Leidensgeschichte an einem Hirnschlag starb. „Ich war bei Ihrem Tod bei ihr und ich bin sehr dankbar, dass ich diesen Moment miterleben durfte.“ Sie schreibt von ihrem langen und schmerzhaften Trauerweg und wie sie es schließlich doch geschafft hat, einen Weg zurück ins Leben zu finden ... weiterlesen


„Das Schlimmste war die Plötzlichkeit und die Unvermutbarkeit ihres Todes.“

Jürgen (75) verlor seine Frau nach 48 Jahren Ehe. Plötzliches Herzversagen war alles, was der Notarzt noch feststellen konnte, nachdem sie im Badezimmer zusammen gebrochen war. „Obwohl wir öfters über den Tod und das Sterben gesprochen haben, hätte ich mit ihr noch viel, viel intensiver über unser langes gemeinsames Leben reden müssen und können“  … weiterlesen 


“Meine kleine Tochter war für mich der wichtigste Grund, weiterzumachen.”

Andrea war 34 als sie praktisch von einem Tag auf den anderen Witwe wurde. Ihr Mann Andi starb nur zehn Monate nach der Krebsdiagnose 2008. Ihre gemeinsame Tochter war damals gerade zwei Jahre alt. “Es waren die dunkelsten Tage meines Lebens. Ich stand total unter Schock, funktionierte nach außen hin aber recht gut. Innerlich war ich erstarrt.” … weiterlesen 


“Man sollte als sterbender Mensch darüber reden dürfen, was für Hoffnungen und Ängste man hat.”

Anne* (28) erzählt vom Tod ihres Opas Fritz* (92), der als Opa und bester Freund ihr Leben ganz entscheidend geprägt hat. Fritz starb im Frühjahr 2014 an Krebs. “Auch wenn Opa tot ist, denke ich immer noch ganz viel ihn. Ich würde so gerne noch einmal mit ihm ins Moor fahren und Buchweizenpfannkuchen essen!” … weiterlesen 


“Ob es mit uns so schön geblieben wäre wie an diesem einen Wochenende?”

Steffi* (24) spricht über ihre unvergessliche Begegnung mit Jonas* im Herbst 2013. Aus heiterem Himmel nimmt sich Jonas kurz nach ihrem Kennenlernen das Leben. “Ich würde ihn gerne noch einmal fragen, was ihm unser Wochenende eigentlich bedeutet hat und ob es für ihn genauso besonders war wie für mich.” … weiterlesen


“Ich habe erlebt, dass das Leben tatsächlich ganz plötzlich vorbei sein kann.”

Lara* (26) aus Berlin hat sich im Sommer 2013 verliebt. Nur sechs Wochen hatte sie mit Lutz* (29), der dann ganz plötzlich verstorben ist. “Jede Sekunde mit ihm war ich unbeschreiblich glücklich. Auch wenn wir nicht viel Zeit zusammen hatten, bin ich dankbar, dass ich ihn kennen lernen durfte.” … weiterlesen


“Niemand, den man liebt, verschwindet ganz. Nie.”

Judith (32) hat Dein Tod und ich im Herbst 2014 ins Leben gerufen. Sie erzählt vom Tod ihrer Cousine und besten Freundin Doris, die mit elf Jahren an Krebs starb. “Manchmal frage ich mich, was aus uns beiden heute geworden wäre. Ob wir zusammen die Nächte durchgetanzt hätten? Ich weiß es nicht. Ich hoffe ja!” … weiterlesen


* Auf Wunsch der Hinterbliebenen wurden ihre Namen und die der Verstorbenen geändert.